Die Mitglieder der Don Bosco Familie
Die Salesianer Don Boscos
Auch nach Don Boscos Tod im Jahre 1888 wuchs sein Werk weiter und breitete sich in der ganzen Welt aus. Als zweitgrösste Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche zählen die Salesianer Don Boscos (SDB) gegenwärtig an die 17'000 Mitglieder. In mehr als 1'800 Niederlassungen in derzeit etwa 130 Staaten engagieren sie sich für junge Menschen.
Als Ordensleute leben die Salesianer in brüderlicher Gemeinschaft; in den Gelübden verpflichten sie sich zu einem Leben in Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam. Durch ihren gelebten Glauben und ihr pädagogisches Wirken eben sie Zeugnis von Gottes Liebe zu den Menschen. Dabei versuchen sie hellhörig und sensibel auf die Nöte der Zeit zu reagieren. Sie wollen mit den jungen Menschen leben, ihnen Helfer, Berater und Freunde sein.
Die Don Bosco Schwestern
Don Bosco gründete 1872 zusammen mit Maria Mazzarello einen Frauenorden, der heute unter dem Namen „Töchter Mariens der Hilfe der Christen“ (FMA), oder auch „Don Bosco Schwestern“ bekannt ist. Weltweit erfüllen über 16'000 Schwestern erzieherische, soziale und pastorale Aufgaben im Sinne ihres Ordensgründers.
Die Ehemaligen Don Boscos
Die Ehemaligen Don Boscos haben sich erstmals 1870 zusammengeschlossen und bildeten örtliche Vereinigungen. Es handelt sich hierbei um Erwachsene, die in ihrer Jugend in salesianischen Einrichtungen in irgendeiner Form betreut wurden oder engagiert waren. Sie wollen auch in Zukunft an der salesianischen Sendung in der Welt nach ihren Kräften und Möglichkeiten teilnehmen.
Die Salesianischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
Im Jahre 1876 wurden die Salesianischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (SMDB) gegründet. Dies sind Menschen, die aus einer inneren Berufung heraus im Geist Don Boscos leben und arbeiten wollen. Sie sind als apostolische Vereinigung kirchlich anerkannt und engagieren sich in der Familie, am Arbeitsplatz und überall in der Ortskirche für junge Menschen.
Die Volontarie Don Boscos
Die Volontarie Don Boscos (VDB) sind ein Säkularinstitut päpstlichen Rechts, das 1917 von Don Rinaldi, dem 3. Nachfolger Don Boscos gegründet wurde. Die Mitglieder sind Frauen, welche die evangelischen Räte (Armut, Ehelosigkeit, Gehorsam) verwirklichen. Sie sind von der Kirche gesandt im Geiste Don Boscos „wie Sauerteig“ von innen her ihre gewöhnlichen Lebensbereiche mit den christlichen Werten des Evangeliums zu durchdringen. Dieses Säkularinstitut wurde 1978 vom apostolischen Stuhl anerkannt und umfasst weltweit etwa 1'300 Mitglieder.
Sonstige Ordensinstitute
Von etwa zwanzig Kongregationen, Säkularinstituten und Laienvereinigungen wurde der Antrag, offiziell mit der Don Bosco Familie verbunden zu sein, angenommen. Sie alle berufen sich auf den Geist Don Boscos.
Freunde und Förderer
Zur Don Bosco Bewegung zählen auch die zahlreichen Freunde und Förderer, die durch ihre Sympathie, ihr Gebet, ihren Einsatz und ihre finanzielle Unterstützung das Anliegen der Don Bosco Familie, vor allem die sozialen und erzieherischen Projekte für gefährdete Jugendliche, unterstützen.
Das pädagogische Anliegen Don Boscos
Die Mitglieder der Don Bosco Familie



